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Ein Tag in meinem Leben
Wenn ich aufwache, ist da ein Gefühl in meiner Brust, von dem ich auch nach langer Zeit immer noch unmöglich sagen kann, ob ich es für mich besser als Enge oder als Leere beschreiben kann.


24 Stunden im Lebensalltag eines Heroinsüchtigen
Ich werde wach und Luna liegt nicht mehr neben mir. Nur ein bisschen Kleingeld, etwa 2 Euro und 50 Cent, und ein Zettel mit der Bitte, dass ich heute wieder das Zeug zu ihrer Arbeitsstelle bringen müsse, da sie sonst den Arbeitstag nicht überstehen würde.


Spiel ohne Regeln
Romantische Beziehungen haben sich bisher für mich gestaltet wie ein Computerspiel, durch das ich planlos gestolpert bin, ohne das Regelwerk zu kennen, und in dem ich mich mühsam Level für Level voran kämpfte, während fast alle anderen schon bei Level 100 zu sein schienen.


Ganz tief drin
Dinge, die mir aufgefallen sind: Dass es auch in der Oberstufe noch Jungs gab, vor denen man sich in Acht nehmen musste. Du weißt schon, die, die einen vermutlich gegen die Wand schubsen und einem das Taschengeld klauen wollten.


Wem die Zuschreibung gehört
Wir kannten uns schon ewig viele Jahre, die meiste Zeit davon begleiteten wir uns aber eher im Stillen, und zwischen einigen guten Gesprächen, geschichtsträchtigen Partys und nur halb in Erinnerung gebliebenen Abstürzen verloren wir uns auf dem Weg in die Erwachsenenwelt immer mal auch ein wenig aus den Augen.


Die Hand meines Vaters
Wir stehen vor dem Spiegel. Du und ich. Jahre voneinander entfernt.
Wir sind uns nicht ähnlich, außer vielleicht die Haare. Wir haben beide braune Haare, auch wenn deine leicht mit Grau durchsetzt sind. Du, kurz. Ich, lang.
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